Nun ist es soweit, das neue Jahr ist angebrochen und fühlt sich bisher nicht schlecht an.
Zugegeben, viel kann ja auch noch nicht passiert sein, aber dass nur wenig Vertreter-Gezänk einen konzentrierten Start in das neue Jahr verhindert, ist im Vergleich schon recht angenehm.
Die deutschen Wirtschaftsvertreter beispielsweise, unsere „Global Player“ sozusagen, scheinen gerade heiser vom Unkenrufen. „Player“, schon ein verräterischer Begriff, neigen doch spielende Kinder ebenfalls dazu, sich die Taschen, mit allem was man greifen kann, vollzustopfen.
Aber uns soll es recht sein, denn wenn sich solche Depressionsprofis eine Weile nicht zu Wort melden, haben wir Zeit zum Luft holen. Und diese Luft sollten wir nicht anhalten, sondern dazu nutzen, vielen neuen und spannenden Projekten den Atem einzuhauchen, den sie verdienen.
Unsere staatlichen Vertreter hingegen seien daran erinnert, dass der eigene Atem nicht dazu dienen sollte, anderen staatlichen (EU) Vertretern Finanz-Zucker vor die Füße zu blasen. Ein Hauch auf die Brille zu Reinigungszwecken kann hier einiges bewirken. Damit „Du bist Deutschland“ sich nicht weiter verwundert die Augen reiben muss.
Also legen wir uns einen Stapel Brillenputztücher zurecht, freuen uns auf die großen, anstehenden Aufgaben und wünschen unseren Kunden, Freunden und allen, die an klarer Sicht interessiert sind, ein positives Jahr 2006.